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Psychologische Beratung

Wenn das Leben gerade mehr fordert, als Sie tragen können.

Psychologische Beratung ist ein Ort, an dem Sie in Ruhe sortieren können, was gerade ist: Erschöpfung, eine Krise, eine Entscheidung, eine Belastung, die nicht mehr weggeht. Ohne Diagnose, ohne Wartezeit, mit einem Gegenüber, das zuhört und mit Ihnen nach Wegen sucht.

Nino am Fenster, nachdenklich
Lebensberatung

Sortieren, was gerade ist. Klären, was Sie wollen.

Manchmal ist nichts dramatisch, und trotzdem stimmt etwas nicht. Eine Entscheidung steht an, eine Lebensphase geht zu Ende, ein Konflikt frisst Energie, oder das Gefühl bleibt, dass es so nicht weitergehen kann. Lebensberatung hilft, das auseinanderzunehmen und wieder handlungsfähig zu werden.

  • Umbruch und Neuorientierung
  • Entscheidungen treffen
  • Sinn- und Lebensfragen
  • Konflikte in Familie oder Arbeit
  • Einsamkeit
  • Selbstwert
  • Belastende Lebenserfahrungen
  • Trauer und Verlust
  • Übergang in den Ruhestand
  • Eigene Kindheit und Herkunftsfamilie

Wie ich arbeite

Systemisch und lösungsorientiert: Ich schaue mit Ihnen nicht nur auf das Problem, sondern auf Ihr Umfeld, Ihre Ressourcen und das, was bereits funktioniert. Ziel ist nicht, Sie zu verändern, sondern Ihnen den Blick zurückzugeben, den Sie unter der Belastung verloren haben.

Meist reichen wenige Termine. Beratung ist kein Dauerzustand, sondern eine Wegstrecke.

Burnout-Beratung

Erschöpfung ernst nehmen, bevor sie alles bestimmt.

Burnout kommt selten über Nacht. Meist beginnt es mit dem Gefühl, nie fertig zu sein, mit schlechtem Schlaf, Gereiztheit, dem Rückzug von Menschen und Dingen, die einmal Freude gemacht haben. Wer in sozialen und pädagogischen Berufen arbeitet, in der Pflege oder mit hoher Verantwortung für andere, ist besonders gefährdet. Ich kenne diese Berufsfelder von innen.

Als ausgebildeter Burnout-Berater begleite ich Sie dabei, Ihre Situation ehrlich einzuschätzen, die Belastungsquellen zu erkennen und konkrete Veränderungen anzugehen: im Umgang mit Anforderungen, mit Grenzen, mit den eigenen Ansprüchen und mit dem, was Kraft gibt.

  • Standortbestimmung: Wo stehe ich gerade?
  • Frühwarnzeichen erkennen und ernst nehmen
  • Belastungen und Kraftquellen sortieren
  • Grenzen setzen, Nein sagen, Verantwortung abgeben
  • Erholung und Selbstfürsorge, die wirklich wirkt
  • Rückkehr in den Beruf nach einer Auszeit
  • Prävention für Menschen in helfenden Berufen
  • Burnout-Prävention als Teamangebot für Einrichtungen

Wichtig zu wissen

Burnout-Beratung ist Prävention und Begleitung, keine Behandlung. Wenn hinter der Erschöpfung eine Depression oder eine andere Erkrankung steht, gehört diese in ärztliche oder psychotherapeutische Hände. Ich helfe Ihnen, das einzuschätzen, und begleite Sie ergänzend oder bis ein Therapieplatz gefunden ist.

Wenn Sie an dem Punkt sind, an dem Sie nicht mehr weiterwissen: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. In akuter Not wählen Sie bitte den Notruf 112.

Hilfe im Alltag

Wenn der Alltag selbst das Problem ist.

Nicht jede Belastung braucht ein großes Wort. Manchmal ist es schlicht zu viel: Kinder, Arbeit, Haushalt, ein pflegebedürftiger Elternteil, Geldsorgen, Behördenpost, und nirgends eine Pause. Hilfe im Alltag heißt: gemeinsam schauen, was Sie entlasten kann, was Sie abgeben dürfen und wo es Unterstützung gibt, von der Sie vielleicht noch nichts wissen.

  • Überforderung und Dauerstress
  • Struktur und Prioritäten
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Alleinerziehend
  • Pflege von Angehörigen
  • Umgang mit Ämtern und Anträgen
  • Belastung durch Krankheit in der Familie
  • Wege zu weiterführenden Hilfen

Praktisch statt nur gesprächig

Bei diesem Angebot geht es oft um Konkretes: einen Wochenplan, der wirklich passt; ein Gespräch, das Sie sich nicht trauen zu führen; den Antrag, der seit Wochen liegt; die Frage, welche Stelle für was zuständig ist. Aus der Selbsthilfe- und Beratungsarbeit weiß ich, wie viel sich bewegt, wenn jemand einmal mit anpackt.

Für Eltern

Wenn Ihr Kind sexualisierte Gewalt erlebt hat.

Es gibt kaum etwas, das Eltern so aus der Bahn wirft. Schock, Wut, Schuldgefühle, Ohnmacht, die Frage „Wie konnte ich das nicht sehen?“ und gleichzeitig die Aufgabe, jetzt für das Kind da zu sein, ruhig zu bleiben, Entscheidungen zu treffen, mit Fachstellen, Schule oder Polizei zu sprechen. In dieser Situation brauchen nicht nur Kinder Hilfe. Auch Eltern brauchen einen Ort, an dem sie selbst zusammenbrechen dürfen, ohne dass das Kind es tragen muss.

Ich begleite Mütter und Väter in dieser Zeit: mit dem Wissen einer Kinderschutzfachkraft darüber, was jetzt wichtig ist und was Kinder brauchen, und mit dem Blick eines Beraters für das, was Sie selbst brauchen.

  • Erste Orientierung: Was ist jetzt zu tun, was kann warten?
  • Wie spreche ich mit meinem Kind, ohne es zu belasten?
  • Umgang mit eigenen Schuldgefühlen, Wut und Angst
  • Stabilität im Familienalltag wiederfinden
  • Geschwister und Partnerschaft im Blick behalten
  • Zusammenarbeit mit Fachberatungsstellen, Jugendamt, Schule oder Kita
  • Begleitung während eines laufenden Verfahrens
  • Der lange Weg danach: wenn die akute Phase vorbei ist

Was diese Begleitung ist und was nicht

Dieses Angebot richtet sich an die Eltern, nicht an das betroffene Kind. Kinder, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, gehören in die Hände spezialisierter Fachberatungsstellen und, wenn nötig, in traumatherapeutische Behandlung. Ich helfe Ihnen, die passende Stelle zu finden, und arbeite auf Wunsch mit ihr zusammen.

Ich führe keine Befragungen des Kindes durch und erstelle keine Gutachten. Alles, was Sie mir erzählen, bleibt vertraulich.

Hilfe rund um die Uhr: Hilfetelefon Sexueller Missbrauch 0800 22 55 530 (kostenfrei, anonym) · Nummer gegen Kummer für Eltern 0800 111 0 550 · Bei akuter Gefahr: Polizei 110.

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Ist psychologische Beratung dasselbe wie Psychotherapie?

Nein. Psychotherapie behandelt psychische Erkrankungen und wird von approbierten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten durchgeführt. Psychologische Beratung setzt davor an: bei Belastungen, Krisen und Lebensfragen, die keine Krankheit sind, aber trotzdem Unterstützung brauchen. Sie ist keine Heilbehandlung. Wenn ich im Gespräch den Eindruck habe, dass eine Therapie sinnvoll ist, sage ich Ihnen das offen und helfe bei der Suche.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Nein, psychologische Beratung ist eine Selbstzahlerleistung. Dafür gibt es keine Wartezeit, keinen Antrag und keine Diagnose in Ihrer Krankenakte. Das Kennenlerngespräch (30 bis 45 Minuten) ist kostenlos. Die erste Beratungsstunde kostet 100 €, jede weitere Stunde 80 €. Alle Preise sind Endpreise, gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.

Wie viele Termine sind nötig?

Das hängt vom Anliegen ab. Bei einer klar umrissenen Frage reichen oft zwei bis fünf Gespräche. Bei Burnout oder nach belastenden Ereignissen kann eine Begleitung über einige Monate sinnvoll sein, meist im Abstand von zwei bis vier Wochen. Sie entscheiden jederzeit, ob und wie es weitergeht.

Wo und wie findet die Beratung statt?

In Kaisersbach im Rems-Murr-Kreis oder bei Ihnen zu Hause. Auf Wunsch sind auch Gespräche beim Spazierengehen möglich, manchen Menschen fällt das Reden in Bewegung leichter als am Tisch.

Sie müssen das nicht allein sortieren.

Schreiben Sie kurz, was Sie beschäftigt, oder rufen Sie an. Ein erstes Telefonat ist unverbindlich und kostenfrei.